Jusos Rhein-Erft sehr zufrieden mit dem zweiten Kreisparteitag auf Mitgliederbasis

Die Jusos im Rhein-Erft-Kreis zeigten sich nach der zweiten kreisweiten Mitgliederversammlung sehr zufrieden. Mit vier eigenen Anträgen und verschiedenen Diskussionsbeiträgen waren die Jusos eine treibende Kraft auf dem knapp sieben Stunden dauernden Parteitag in Erftstadt-Gymnich. „Wir Jungsozialisten haben als Zukunft der Partei gezeigt, dass wir sowohl inhaltlich mitdiskutieren als auch eigene Anträge einbringen können. Es ist schön, dass unser Auftreten so positiv und honorierend bewertet wurde“, freut sich Juso-Chef Leon Berg über verschiedene Lobbeiträge in Richtung der Jusos. So waren es vor allem die Jungsozialisten, die sich gegen den Bau eines neuen Braunkohlekraftwerks und für mehr Investitionen in regenerative Energien in teils sehr emotionalen Debatten aussprachen. In den eigenen Anträgen plädierten die Jusos für mehr Rechte von Freiwilligendienstleistenden, für eine Reform des Politikunterrichts, für eine Einführung von öffentlichen WLAN-Netzen in den Städten des Kreises sowie für den Ausbau der Eifelstrecke, ein gemeinsames Projekt mit den Jusos Euskirchen. Auch über den Ausgang der Wahlen waren die jungen SPD-Mitglieder glücklich. Mit Tobias Trampenau aus Bergheim, Jean Dengler aus Brühl und Florian Papenfuß aus Wesseling werden die Jusos mit drei Personen im neuen Kreisvorstand vertreten sein. Sascha Solbach aus Bedburg wurde zudem als Revisor gewählt. „Zudem werden mehrere Jusos die Kreispartei als Delegierte auf dem Landesparteitag und der Regionalkonferenz vertreten“, erklärte Geschäftsführer Florian Papenfuß erfreut.

Die genauen Namen aller gewählten Jusos folgen in Kürze.