Jugendorganisationen diskutierten über Hambacher Forst

Nach einem kurzen Schlagabtausch in den sozialen Medien, verursacht durch die Kritik der Jungen Union (JU) Rhein-Erft am Besuch von Greta Thunberg im Hambacher Forst, luden die Jusos Rhein-Erft kurzerhand die JU zur Diskussion über den Hambacher Forst und das Klima ein.
In der ergebnisoffenen Diskussion stellte sich heraus, dass es zwar durchaus teils konträre Ansichten, aber auch einige Übereinstimmungen gibt. Einig waren sich die Teilnehmenden darüber, dass Planverfahren vereinfacht werden müssen, um Stromtrassen für erneuerbare Energien schneller fertigzustellen sowie Lückenschlüsse im SPNV umzusetzen. Darüber hinaus finden die beiden Jugendorganisationen von SPD und CDU, dass das Sharing-Angebot mit Marktführern (um Insellösungen zu vermeiden) im Rhein-Erft-Kreis flächendeckend vorangetrieben werden sollte. Des Weiteren setzt die politische Jugend auf Kommunikation und Bürgerbeteiligung, um die teils sehr weit auseinanderliegenden Positionen verschiedenster Interessensgruppen in der Region miteinander in Einklang zu bringen und die Situation rund um den Hambacher Forst dauerhaft zu befrieden. Zu diesem Zweck können sich die beiden jugendpolitischen Organisationen vorstellen einen neuen Anlauf zu wagen, um dem „Ring politischer Jugend“ (RPJ) im Rhein-Erft-Kreis neues Leben einzuhauchen.
„Wir können bei realistischer Betrachtung mit der Politik im Rhein-Erft-Kreis möglicherweise nicht das Weltklima verändern, aber durch innovative Ansätze, mit Kommunikation und unseren Ideen, die im Rhein-Erft-Kreis angepackt werden, können wir dazu beitragen ein vergiftetes Klima zwischenmenschlicher Natur zu verbessern“, sind sich die Kreisvorsitzenden Raphael Wronka (Jusos) und André Hess (JU) sicher.